hangover

gestern war ausstellungseröffung. ein künstlerpaar (das aber eigentlich nicht als paar arbeitet) aus glasgow hat eine feine kleine ausstellung in der galleriBOX hier gegenüber aufgebaut. über jóna von der gilfélagið, die auch die galerie organisiert hatte ich die beiden bereits am freitag zum gespräch in der kunstschule kennen gelernt, und mir wurde schon der mitgebrachte schottische (duty-free) whisky angekündigt.
ein grosses fest mit vielen netten menschen, einer grossartigen lammfleischsuppe die jóna gezaubert hatte und zum abschluss noch einem spontanen improvisationskonzert der „akureyri-art-all-stars“ im keller.
gut, das es heute so kalt ist, das mein aussehen nicht sofort auf den gestrigen abend verweist…

galleriBOX ruth barker und nial macdonald
ruth barker + nial macdonald

landschaft

auf die frage wie mir island gefalle, habe ich heute morgen, als ich meine arbeiten in der kunsthochschule vorgestellt habe, geantwortet: „too bad, that i’m not a landscape-painter“

misc.

ich finde hier den immer stärker werdenden euro ziemlich toll: jedes mal nachdem ich am geldautomaten war wird hinterher merklich weniger abgebucht als beim letzten mal

ja, ich bin auch der meinung, das der nexus [treffen der generationen] visuell dem nordlicht nachempfunden ist

im nachhinein hätte man schon beim kauf darauf kommen können, das „kumarbrauð“ ein brot ist das irgendwas mit kümmel zu tun hat

guest-studio

habe bemerkt, das ich noch gar nicht gezeigt habe wie’s hier drinnen aussieht [also im guest-studio meine ich natürlich]. bitteschön:
guest-studio

den gang hoch gehts rechts zu bad und küche, links schlafe ich und geradeaus gehts nach draussen.

wow!

es mag romantisch oder gar kitschig erscheinen, aber man steht einfach mit laufender nase in der saukälte und starrt in den nächtlichen himmel, wo die grünlichen bänder zerfliessen und sich neu bilden.
[zugegeben: ich drücke ab und an nochmal auf die knipse, die ich vor mir auf irgendwas abgestellt habe]
aurora borealis

aurora borealis
[20. nov ca. 22:30 – 23:30]
eher ungewöhnlich bei so viel streulicht der stadt das nordlicht überhaupt sehen zu können.

licht bei euch

was greenpeace [und noch ein paar jetzt verirrt erscheinende] zusammen mit bild[!!!] sich -> da ausgedacht haben behaltet mal schön bei euch! 5 minuten – ist ja unglaublich peinlich. das reicht ja nicht einmal um die geburtenzahlen neun monate später steigen zu lassen [naja, bei guter vorbereitung vielleicht].
bloss gut das ich dann noch hier bin, und hier im dunklen niemand auf so unsinnige ideen kommt [wahrscheinlich weil energie hier nun wirklich kein problem ist]!
[via: stefan niggemeier der seinen unmut auch sehr schön verpackt hat]

routine?

das mit dem freibad früh morgens hat sich eingebürgert. danach erst kaffee – unglaublich eigentlich für mich.
abends dann – wenn klar und kalt – nochmal nach norden schauen.

wenn auch kein nordlicht vorgestern, so zumindest ein mond [der eigentlich kein vollmond war, aber fotos lügen eben]

mond