wow!

es mag romantisch oder gar kitschig erscheinen, aber man steht einfach mit laufender nase in der saukälte und starrt in den nächtlichen himmel, wo die grünlichen bänder zerfliessen und sich neu bilden.
[zugegeben: ich drücke ab und an nochmal auf die knipse, die ich vor mir auf irgendwas abgestellt habe]
aurora borealis

aurora borealis
[20. nov ca. 22:30 – 23:30]
eher ungewöhnlich bei so viel streulicht der stadt das nordlicht überhaupt sehen zu können.

licht bei euch

was greenpeace [und noch ein paar jetzt verirrt erscheinende] zusammen mit bild[!!!] sich -> da ausgedacht haben behaltet mal schön bei euch! 5 minuten – ist ja unglaublich peinlich. das reicht ja nicht einmal um die geburtenzahlen neun monate später steigen zu lassen [naja, bei guter vorbereitung vielleicht].
bloss gut das ich dann noch hier bin, und hier im dunklen niemand auf so unsinnige ideen kommt [wahrscheinlich weil energie hier nun wirklich kein problem ist]!
[via: stefan niggemeier der seinen unmut auch sehr schön verpackt hat]

routine?

das mit dem freibad früh morgens hat sich eingebürgert. danach erst kaffee – unglaublich eigentlich für mich.
abends dann – wenn klar und kalt – nochmal nach norden schauen.

wenn auch kein nordlicht vorgestern, so zumindest ein mond [der eigentlich kein vollmond war, aber fotos lügen eben]

mond

sonne

sonne im fjord
zugegeben, etwas überrepäsentiert hier, aber man entwickelt ein anderes verhältnis zu dem licht und wärme bringenden himmelskörper wenn der sich so extrem rar macht wie hier… gestern schneesturm, und die tage davor bewölktes zwielicht.

nonni [jón sveinsson]

Th. hat mich darauf hingewiesen (und mir gleich den artikel geschickt – danke dafür!), das in der faz von donnerstag(?) ein grosser artikel über den weltberühmten schriftsteller und sohn der stadt akureyri ist. also für faz-leser: die im artikel erwähnte eiskathedrale ist die kirche, die man auf meinem foto vom guest-studio (das mit dem roten punkt) oberhalb sieht – die strasse ist, wie gesagt, die ebenfalls erwähnte listagil. am golfplatz bin ich schon vorbeigelaufen (eingeschneit), und das skigebiet eröffnet angeblich nächstes wochenende die saison. ausserdem kann ich natürlich noch berichten, das vor dem winzigen nonnahús (touristische attraktion, die aber nur im sommer geöffnet hat) eine lustige bronze desselben steht (vielleicht reiche ich noch fotos nach).
über die ausstellung in köln ist übrigens auch ein kleinerer artikel im heutigen fréttabladid – wenn also jmd auf isländisch nochmal nachlesen möchte würde ich ein foto machen…

balance

einsamkeit –versus– reflektion des eigenen selbst
aktion –versus– lethargie
zerstreuung –versus– konzentration

es hat länger gebraucht als erwartet, aber es hat sich eine angenehme ausgeglichenheit eigestellt.

myvatn tour

die „grössere bildershow“ meiner sightseeing tour zum mückensee und zum vulkangebiet krafla habe ich ausnahmsweise mal hinter dem „weiterlesen“ am ende des eintrags ausgelagert, da das den rahmen hier doch etwas sprengt. nur ein paar eindrücke:

myvatn

spalte

sonnenuntergang krafla

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