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(Wiederholung)

Ich habe die Malerei sehr exzessiv betrieben, aber ich hatte begonnen, mich zu wiederholen. Man merkt das, wenn man sich fragt: Wie viele Bilder in dem Stil kann ich jetzt noch malen? Das fällt dem, der sehr erfolgreich ist und seine Arbeiten ständig verkauft, vielleicht nicht so auf. Aber wenn sich die Bilder bei einem stapeln, sieht man schnell, wie sie sich gleichen. Als die Frustration der Wiederholung in der Malerei zunahm, war das Schreiben meine Fluchtmöglichkeit.

Heinrich Steinfest in der Zeit

(expect nothing)

my philosophy is: it’s none of my business what people say of me and think of me. i am what i am and i do what i do. i expect nothing and accept everything. and it makes life so much easier.

anthony hopkins

(warum man welche kunst macht)

die leute meinen immer, sie müssten einen privat kennenlernen, und dann wissen sie auch, warum man welche kunst macht. das stimmt aber nicht. das private hat mit der kunst nur bedingt etwas zu tun.

helge schneider

(angeln im aquarium)

der kampf aber, selbst wenn er scheitert, ist soviel mehr, als jeder erfolg, der einem angeln im aquarium gleichkommt.

helmut krausser „uc – ultra chronos“

(misere)

das wort wurde uns nicht gegeben,
damit wir unserer misere ausdruck verleihen,
sondern damit wir sie verklären.

n. g. davila

(nicht zu existieren)

die schizophrenie ist nichts anderes als die angst zu existieren oder die angst, möglicherweise nicht zu existieren.

ernst augustin „raumlicht“

(authentic and true)

what the really great artists do is they’re entirely themselves. they’re entirely themselves, they’ve got their own vision, they have their own way of fracturing reality, and if it’s authentic and true, you will feel it in your nerve endings.

david foster wallace