es heißt, jede erzählung sei eine generalprobe für den tod, denn jede erzählung muss an ein ende gelangen. gleichzeitig bringt das erzählen dadurch, das es sich dem verschwinden widmet, die verschwundenen dinge zurück.
arno geiger
es heißt, jede erzählung sei eine generalprobe für den tod, denn jede erzählung muss an ein ende gelangen. gleichzeitig bringt das erzählen dadurch, das es sich dem verschwinden widmet, die verschwundenen dinge zurück.
arno geiger
überhaupt ist es entscheidend, als künstler die kontrolle über seine arbeit zu haben – also letztlich über sein eigenes leben. dann muss man nur die eigenen grenzen akzeptieren. und manchmal natürlich die grenzen anderer menschen.
es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches problem:
den selbstmord.
albert camus „der mythos von sisyphos“
über die ausstellung des „13 gänge menüs“ ist ein artikel im wiesbadener tageblatt erschienen.
man träumt gar nicht oder interessant.
man muss lernen, ebenso zu wachen —
gar nicht oder interessant.
friedrich nietzsche