nur von sichtbarem lässt sich erzählen, während es zugleich vollkommen zum bilde verfremdet wird. wahrhaft zum bilde.
th. w. adorno „aufzeichnungen zu kafka“
nur von sichtbarem lässt sich erzählen, während es zugleich vollkommen zum bilde verfremdet wird. wahrhaft zum bilde.
th. w. adorno „aufzeichnungen zu kafka“
wenn sport der bruder der arbeit ist, dann ist kunst die cousine der arbeitslosigkeit.
Natürlich. So wie jedermann bloggt. Jedermann ist Journalist geworden, jedermann ist auch Webdesigner. Das home office ist das perfekte Bild der Gegenwart. Man kreiert seine eigene Pornografie, seine eigene Kunst, sein eigenes Web, man designt sein eigenes Haus, aber niemand verdient etwas. Es geht um Überlebensstrategien, die geknüpft sind an Virtuositätskonzepte. Lauter verarmte Intellektuelle.
chris dercon im monopolinterview
back to reality.
ich überlasse das hirtenhaus jetzt zwischenzeitlich touristen – im august gehts dort weiter.
ich habe mich bei der hitze zuletzt viel aufs nachtarbeiten verlagert, da sich der arbeitsraum im dachgeschoss den tag über doch recht stark aufgeheizt hatte. gestern abend bekam ich dann besuch von einer fledermaus, die durchs offene fenster rein flog. sie kreiste ein wenig und war eigentlich viel unaufgeregter als ich. die extremen flugmanöver sehen halt doch ungewohnt aus.
dem drang die anderen fenster aufzureissen um das arme tier nicht gegen die (vermeindlich unsichtbare) scheibe fliegen zu lassen, habe ich dann aber dennoch wiederstanden — bei einem tier, das mit radarkontrolle fliegt, wäre das auch ziemlich überflüssig gewesen. das tier flog problemlos wieder dort hinaus, wo es reingekommen war.
ausserdem sind mir auf meinen wegen durch die nähere umgebung inzwischen begegnet:
(x) eichhörnchen (diverse)
(x) hase
(x) fuchs
(x) reh

3. 7. 2010 1:52uhr, blick in richtung merzhausen
wer die lektionen der realgeschichte noch nicht überzeugend findet, kann auch die fiktion zu hilfe nehmen, die ja bekanntlich … viel wahrscheinlicher ist als die wirklichkeit.
umberto eco „im labyrinth der vernunft“