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(alle)

gefunden,zeugs im zwischennetz | 23. Juli 2010 | 12:09 | michael |

Natürlich. So wie jedermann bloggt. Jedermann ist Journalist geworden, jedermann ist auch Webdesigner. Das home office ist das perfekte Bild der Gegenwart. Man kreiert seine eigene Pornografie, seine eigene Kunst, sein eigenes Web, man designt sein eigenes Haus, aber niemand verdient etwas. Es geht um Überlebensstrategien, die geknüpft sind an Virtuositätskonzepte. Lauter verarmte Intellektuelle.

chris dercon im monopolinterview

prolog beendet

aktuell | 9. Juli 2010 | 16:01 | michael |

back to reality.
ich überlasse das hirtenhaus jetzt zwischenzeitlich touristen – im august gehts dort weiter.

zeitung

aktuell,presse | 6. Juli 2010 | 19:04 | michael |

die hiesige schwälmer allgemeine hat mich am letzten freitag “angekündigt” (leider wieder mal mit dem blöden alten aufbaubild):
schwälmer allgemeine, 2. juli 2010

(schwälmer allgemeine, 2. juli 2010)

fledermausland (doch!)

aktuell | 4. Juli 2010 | 12:06 | michael |

ich habe mich bei der hitze zuletzt viel aufs nachtarbeiten verlagert, da sich der arbeitsraum im dachgeschoss den tag über doch recht stark aufgeheizt hatte. gestern abend bekam ich dann besuch von einer fledermaus, die durchs offene fenster rein flog. sie kreiste ein wenig und war eigentlich viel unaufgeregter als ich. die extremen flugmanöver sehen halt doch ungewohnt aus.
dem drang die anderen fenster aufzureissen um das arme tier nicht gegen die (vermeindlich unsichtbare) scheibe fliegen zu lassen, habe ich dann aber dennoch wiederstanden — bei einem tier, das mit radarkontrolle fliegt, wäre das auch ziemlich überflüssig gewesen. das tier flog problemlos wieder dort hinaus, wo es reingekommen war.

ausserdem sind mir auf meinen wegen durch die nähere umgebung inzwischen begegnet:

(x) eichhörnchen (diverse)
(x) hase
(x) fuchs
(x) reh


3. 7. 2010 1:52uhr, blick in richtung merzhausen

(fiktion)

gefunden | 2. Juli 2010 | 14:45 | michael |

wer die lektionen der realgeschichte noch nicht überzeugend findet, kann auch die fiktion zu hilfe nehmen, die ja bekanntlich … viel wahrscheinlicher ist als die wirklichkeit.

umberto eco “im labyrinth der vernunft”

on the edge | 30. Juni 2010 | 17:10 | michael |

hirtenhäuschen

hirtenhäuschen

(fledermausrotkäppchenland)

gefunden | 29. Juni 2010 | 18:36 | michael |

neben der pflege des heimatlichen brauchtums spielt in den grossen festzügen der “schwälmer” stets auch die darstellung von märchen der gebrüder grimm eine grosse rolle. für die gebrüder grimm war ja gerade die schwalmgegend eine reiche fundstätte zu ihren märchensammlungen, und es dürfte so gut wie sicher sein, dass das rotkäppchen ein schwälmer mädchen mit der roten “bätzel” auf dem kopf gewesen ist.

erich kaiser & werner zabbée “schwalm-eder-kreis | kurhessisches bergland”

on the edge | 28. Juni 2010 | 18:18 | michael |

arbeitsraum im hirtenhäuschen

arbeitsraum im hirtenhäuschen

mind your head

aktuell | 26. Juni 2010 | 14:17 | michael |
  • körpergrösse (meine): 186cm
  • durchschnittliche türhöhe im hirtenhäuschen: 160cm

…übe mich in demut.

(land) aus gegebenem anlass

gefunden | 20. Juni 2010 | 10:10 | michael |

(…) das land ist auf keinen fall ein ausweg, nicht nur weil sein fassungsvermögen begrenzt ist. auch das land ist längst vom verstädterungsprozess erfaßt, und das land als therapie ist ein witz, wenn man sieht was das klima unerbittlicher sozialer kontrolle, die karikatur früherer dorfgemeinschaft, zusammen mit einem mörderischen, durch keine anonymität gemilderten konkurrenzkampf an therapiebedürftigkeit hervorbringt. während wir immerhin zwischen psychoanalyse und urschrei, encounter und baghwan wählen können, stehen auf dem land hauptsächlich zwei therapieformen zur auswahl: alkohol und selbstmord.

lothar baier “der bauer stund auf im kopfe” in “freibeuter 6

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