Exdozent

…noch nicht ganz, aber das Hochschulengagement ist so gut wie beendet.

Kollege Prof. Jens Brand telefonierend vor dem Wiels in Brüssel

sharing time

Ich habe sehr viel Spaß mit den Kolleginnen und Kollegen gehabt und viel gelernt. Die Arbeit mit den Studierenden hat mich stärker gefordert als vorher angenommen, wenngleich mein Erfahrungs- und Wissensvorsprung in den meisten Fällen durchaus noch recht groß war. Aber auch (besser: gerade) interessierten Menschen muss man einiges bieten, um sie weiter zu bringen. Ich denke ich habe das zumindest bei einigen „meiner“ BasisstudentInnen ganz ordentlich hinbekommen. Auch das hat mir viel Spaß gemacht!

u. a. StudentInnen im Treppenhaus des Wiels in Brüssel.

von oben herab

Überraschend für mich ist tatsächlich das Durchschnittsalter der ErsemesterInnen gewesen, aber G8 und der Wegfall der Wehr(ersatz)zeit bedeutet für die Hochschulen natürlich eine Verjüngung der Studienanfänger. Glücklicherweise bin ich von Elternabenden durch das Fehlen Minderjähriger (knapp!) verschont geblieben, aber in anderen Fächern sind auch solch seltsame Auswüchse wohl durchaus üblich.
Jürgen Klauke, mit dem ich während der Vorbereitung seiner Ausstellung bei uns in der Galerie Coucou zusammentraf, meinte dazu verwundert, wie so junge Menschen denn Kunst machen könnten – „die haben doch noch gar nichts weggeschmissen!“.
Interessanter Ansatz, dass man erstmal einiges im Leben hinter sich gelassen haben sollte um eine weiterführende, künstlerische Auseinandersetzung zu führen.

…start over

work
Eigentlich bin ich ja so stark in Projekte und Lehre eingespannt das keine Zeit für die eigene Arbeiten bleibt, aber Tests und Versuche müssen dann doch sein. (Schnell ein Foto posten, damit es wahr ist!)

Wenn meine Studenten dann den Rundgang hinter sich haben wird mein Atelier vom Abstellraum auch wieder zum Arbeitsraum!

Belgien

Bier!

Wir sind mit den StudentInnen in Brüssel gewesen. Kunst gucken. Spass haben. Nette Menschen treffen. Brüssel kennenlernen. – sowas halt.

Bei einem Abstecher nach Antwerpen (danke Jens!) habe ich neben netten Menschen auch noch dieses ganz wunderbare Bier kennen gelernt, das mich (trotz Schwarzlicht) an den Kollegen Weitzmann erinnerte.

Wollt‘ ich nur berichten. Für mehr bleibt derzeit keine Zeit. Leider.

Der öffentliche Raum,

ist für mich ein schwieriger Ort für künstlerische Arbeiten.
Als ich vor ein paar Wochen aufgefordert wurde, für den „Gestaltungswettbewerb Kreisverkehrsplätze Bad Wildung“ Entwürfe einzureichen war ich entsprechend eher etwas ratlos und nicht überaus glücklich einer von nur 10 eingeladenen Teilnehmern zu sein.
Kunst im öffentlichen Raum. Auf einem Kreisverkehr.

Ich habe dann schließlich eine, für mich recht stimmige Lösung, für zumindest einen der beiden Plätze gefunden und einen Entwurf eingereicht. Thematisch spielt das Ganze sowohl mit dem Kreisverkehr als seltsamen Ort, als auch mit der Kurstadt Bad Wildungen:

In Erwartung In Erwartung
„In Erwartung“ – ein für die Nacht verschlossenes Karussell, monochrom blau eingefärbt.
Durchmesser: ca. 7,5m | Höhe: ca. 4,3m
Unterkonstruktion: Metall, feuerverzinkt | Außenhülle: Metall, pulverbeschichtet (RAL 5019, Capriblau)
Die Aufstellung erfolgt waagerecht, so das Aufgrund der Neigung des Geländes um unteren Bereich 2-3 Stufen des Sockels sichtbar sind, die im oberen Teil jedoch im Erdreich verschwinden.

Realisiert wird meine Arbeit wohl nicht, aber die Jury des Wettbewerbs hat mir den zweiten Preis zuerkannt.
Ab Donnerstag, dem 6. November werden im Rathausfoyer der Stadt Bad Wildungen sämtliche Wettbewerbsbeiträge in einer kleinen Ausstellung präsentiert, zu der ich herzlich einladen möchte. Dort erfährt man dann auch, welcher Entwurf verwirklicht werden soll.

Neue Aufgaben (back to school)

Ab nächste Woche werde ich für ein Jahr eine Vertretungsdozentur in der Basisklasse Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel übernehmen. Ich bin als künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Einführung in die künstlerischen Medien „Objekt / Skulptur / Raum“ zuständig und betreue gemeinsam mit Prof. Ella Ziegler, Prof. Jens Brand und Ina Bierstedt die Erst- und Zweitsemenster Studentinnen und Studenten.