Dummheit

Die Dummheit, mit der wir es hier, in Dresden und anderswo, zu tun haben, ist also nicht eine des Geistes, jedenfalls nicht in erster Linie. Es geht nicht um einen Mangel an Intelligenz: In diesem Sinne dumme Menschen können sehr intelligent sein – oder sagen wir besser: schlau? Nein, es geht um Seelendummheit, und um, wie Musil sagte, die Dummheit als »Gefühlsfehler«, die ihren Ursprung in Furcht vor dem Leben, in Angst vor der Zukunft, ja, in Panik hat. Und in der Unfähigkeit, damit auf andere Art als hassend umzugehen.

(Axel Hacke im SZ-Magazin)

Leitmotiv

Keine Hoffnung zu brauchen, um anzufangen, und keinen Erfolg zu brauchen, um auszuharren. Ich finde, das sollte eigentlich das Leitmotiv sein.

(Ludwig Mies van der Rohe)

Der Atelierrundgang 2015

war in den letzten Wochen zentrales Beschäftigungsthema. Die Vorbereitung & Planung, die Printprodukte und vor allem die Webseite, die aufgrund der App eine Datenbankbasis bekommen mußte. Das haben die Kollegin Karin Thielecke und ich aber jetzt einigermaßen zeitig hinbekommen, und die Materialien werden gerade an die Teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler verteilt. Es ist also (fast) alles vorbereitet für das Wochenende – bleibt noch die Einladungen rauszuschicken (und natürlich das Atelier in einen präsentierbaren Zustand zu bringen).

Kasseler Atelierrundgang 2015 | 92 KünstlerInnen an 53 Standorten öffnen ihre Ateliers
Ich werde am Samstag, den 19. September mein Atelier von 11 bis 19 Uhr geöffnet haben und bin die Standortnummer 38 des Kasseler Atelierrundgangs.
Weiter Infos gibt’s auf der Webseite: www.atelierrundgang.net und für die Rundgangstage auf dem Smartphone empfehle ich die neue (Web-)App: www.atelierrundgang.net/app.

Exdozent

…noch nicht ganz, aber das Hochschulengagement ist so gut wie beendet.

Kollege Prof. Jens Brand telefonierend vor dem Wiels in Brüssel

sharing time

Ich habe sehr viel Spaß mit den Kolleginnen und Kollegen gehabt und viel gelernt. Die Arbeit mit den Studierenden hat mich stärker gefordert als vorher angenommen, wenngleich mein Erfahrungs- und Wissensvorsprung in den meisten Fällen durchaus noch recht groß war. Aber auch (besser: gerade) interessierten Menschen muss man einiges bieten, um sie weiter zu bringen. Ich denke ich habe das zumindest bei einigen „meiner“ BasisstudentInnen ganz ordentlich hinbekommen. Auch das hat mir viel Spaß gemacht!

u. a. StudentInnen im Treppenhaus des Wiels in Brüssel.

von oben herab

Überraschend für mich ist tatsächlich das Durchschnittsalter der ErsemesterInnen gewesen, aber G8 und der Wegfall der Wehr(ersatz)zeit bedeutet für die Hochschulen natürlich eine Verjüngung der Studienanfänger. Glücklicherweise bin ich von Elternabenden durch das Fehlen Minderjähriger (knapp!) verschont geblieben, aber in anderen Fächern sind auch solch seltsame Auswüchse wohl durchaus üblich.
Jürgen Klauke, mit dem ich während der Vorbereitung seiner Ausstellung bei uns in der Galerie Coucou zusammentraf, meinte dazu verwundert, wie so junge Menschen denn Kunst machen könnten – „die haben doch noch gar nichts weggeschmissen!“.
Interessanter Ansatz, dass man erstmal einiges im Leben hinter sich gelassen haben sollte um eine weiterführende, künstlerische Auseinandersetzung zu führen.

…start over

work
Eigentlich bin ich ja so stark in Projekte und Lehre eingespannt das keine Zeit für die eigene Arbeiten bleibt, aber Tests und Versuche müssen dann doch sein. (Schnell ein Foto posten, damit es wahr ist!)

Wenn meine Studenten dann den Rundgang hinter sich haben wird mein Atelier vom Abstellraum auch wieder zum Arbeitsraum!

Belgien

Bier!

Wir sind mit den StudentInnen in Brüssel gewesen. Kunst gucken. Spass haben. Nette Menschen treffen. Brüssel kennenlernen. – sowas halt.

Bei einem Abstecher nach Antwerpen (danke Jens!) habe ich neben netten Menschen auch noch dieses ganz wunderbare Bier kennen gelernt, das mich (trotz Schwarzlicht) an den Kollegen Weitzmann erinnerte.

Wollt‘ ich nur berichten. Für mehr bleibt derzeit keine Zeit. Leider.