Neue Aufgaben (back to school)

Ab nächste Woche werde ich für ein Jahr eine Vertretungsdozentur in der Basisklasse Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel übernehmen. Ich bin als künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Einführung in die künstlerischen Medien “Objekt / Skulptur / Raum” zuständig und betreue gemeinsam mit Prof. Ella Ziegler, Prof. Jens Brand und Ina Bierstedt die Erst- und Zweitsemenster Studentinnen und Studenten.

Die Artothek Kassel in der documenta-Halle

Artothek
Die Artothek Kassel – Eine Bestandsbesichtigung
20.08. – 06. 09.2014
Eröffnung: Dienstag, 19. August 2014 um 19.30 Uhr
documenta-Halle Kassel, Du-Ry-Straße 1, 34117 Kassel

Die Artothek umfasst aktuell ca. 400 Kunstwerke von 1907 bis 2014. Die Ausstellung präsentiert den Gesamtbestand (!) und gibt so erstmal einen vollständigen Überblick des ausleihbaren Angebots.

Neben zwei meiner Arbeiten kann man eine Menge spannende Kunst sehen!

“Sic Semper Tyrannis” Dokumentation

Sic Semper Tyrannis
SIC SEMPER TYRANNIS Oliver Scharfbier | Michael Göbel
Broschur, 20 Seiten, 800 Exemplare, » PDF (680kb)

Die Dokumentation zur Ausstellung mit Oliver Scharfbier im Pavilon im Milchhof Berlin ist fertig!

Tanja Vonseelen hat einem wunderbaren Text verfasst, den ich hier unten nochmal ablege. Zum Durchblättern mit den Bildern aus der Ausstellung sollte man sich allerdings das PDF runterladen, oder die gedruckte Version von Oliver oder mir besorgen.

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URS LÜTHI ZEIGT: NOPRESSION

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MIT: JUDITH AUGUSTIN, SEUNG HYUN BAEK, KATHRIN BALKENHOL, STEFAN BAST,  HENNING BOHL, BARBARA BUX, MARTIN DEGE, LOTTE DIETMAR, FRANK DÖLLING, REINHARD DOUBRAWA, EKACHAI EKSAROJ, ANGELA ENDER, SHPRESA FAQI, STEFAN GEBHARDT, SÖREN GERHARDT, MICHAEL GÖBEL,TOMOKO GOTO, MONIKA GÖTZ, JUTTA HERRMANN, ANNA HOFFMANN, ÜNSAL IÇÖZ, NINA JANSEN, HORST JONESCU, HARM-HEYE KANINSKI, REYUNG MOON KIM, LINDA-JOSEPHINE KNOP, LUTZ KÖNECKE, MILEN KRASTEV, TAEK-KEUN LEE, UTE LINDNER, FRIEDERIKE LORENZ, URS LÜTHI, MARTINAFISCHER13, MICHAELA MEISE, RALF MICHNA, SYLVIA MÖLLER, INGMAR MRUK, CHARLOTTEMUMM, JENS NEDOWLATSCHIL, ARTUR NIESTROJ, JAN MARTIN NÜRNBERG, KATHRIN RABENORT, FLAUT M. RAUCH, ANJA RODE, OLIVER SCHARFBIER, ANN SCHOMBURG, MARKUS STEIN, SÜNJE TODT, NASIRA TURGANBAJ, MORITZ UNGER, CATRINE VAL, VIDAL & GROTH, DARIUS VÖHRINGER, MARKUS VOIT, LILIAN VON PHILIPPOVICH, JOHANNES VON STENGLIN, SARAH WEGNER, KIM WELLING, MORITZ WIEDEMANN, ARNE WITT, LEI XUE, RUI YIN

Eine Ausstellung in der Galerie Coucou und im Kasseler Kunstverein

28. Juni – 13. Juli 2014
Eröffnung:
27. Juni 2014, 17 Uhr: Galerie Coucou
27. Juni 2014, 20 Uhr: Kasseler Kunstverein

Programm 27.06.14

17 Uhr Galerie Coucou
Begrüßung – Milen Krastev (Galerieleitung Coucou)

20 Uhr Kasseler Kunstverein
Begrüßung – Kathrin Balkenhol (zweite Vorsitzende d. Kasseler Kunstvereins)
Grußwort – Bertram Hilgen (Oberbürgermeister)
Einführung – Prof. Heiner Georgsdorf

Öffnungszeiten:
Kasseler Kunstverein: Mi – So von 11–18 Uhr, Do von 11 – 20 Uhr
Eintritt: 4,-/2,- Euro

Galerie Coucou: Mi – Sa von 15 –18 Uhr
Kein Eintritt

Künstlerführungen im Kasseler Kunstverein
Samstag 05.07.14/14 Uhr
Samstag 12.07.14/14 Uhr

Die Ausstellung NOPRESSION wird von dem Schweizer Künstler Urs Lüthi (*1947 in Kriens, Luzern) kuratiert. Zum Ende seiner mehr als 20-jährigen Arbeit als Kunstprofessor an der Kunsthochschule Kassel reflektiert er seine Rolle als Künstlersubjekt und Lehrer mit einer Installation, die neben seiner eigenen Arbeit Werke von 62 Künstler/innen enthält, die einst bei ihm studiert haben.
Urs Lüthi ist international anerkannt und seit den 1960/70er Jahren eine feste Größe im Kunstbetrieb. Er war Teilnehmer der documenta 6 (1977) und bespielte den Schweizer Pavillon bei der 49. Biennale in Venedig (2001). Zahlreiche monografische Publikationen und Artikel widmen sich seinem Werk. Der Künstler wurde unter anderem mit dem Arnold-Bode-Preis (2009) und dem Kunst- und Kulturpreis der Stadt Luzern (2010) ausgezeichnet. Seine Werke befinden sich in renommierten privaten und öffentlichen Sammlungen, u.a. Sammlung Falckenberg, Kunsthalle Stuttgart, Lehnbachaus, Centre Pompidou und Museumslandschaft Hessen Kassel.
In der Ausstellung NOPRESSION geht es dennoch nicht nur um die Einzelposition Urs Lüthi, sondern auch um seinen Blick auf die künstlerischen Positionen seiner ehemaligen Kunststudenten/innen und Meisterschüler/innen der letzten 20 Jahre. Aus dem Lehrer/Schüler-Verhältnis ist eine Begegnung auf Augenhöhe entstanden.
Die Künstlerliste umfasst mehrere Generationen ehemaliger Lüthi Schüler/innen und reicht von in den 1960er bis 80er Jahren geborenen Künstlerinnen und Künstler. Mehr als ein Drittel von ihnen arbeitet in einem Atelierstandort in Hessen oder hat enge Verbindung dazu. Einige waren seinerzeit mit einem internationalen Hintergrund nach Kassel gekommen und knüpfen nun europa- und weltweit ihre Netze.
Nicht zuletzt legt die Ausstellung ein eindrucksvolles Zeugnis über das künstlerische Wirken von Urs Lüthi ab, der seit Jahrzehnten pointiert und vieldeutig zu gesellschaftlichen Prozessen Stellung nimmt und die Rolle des Künstlersubjekts und die Frage nach der Identität immer wieder reflektiert.
NOPRESSION ist eine spannende und intensive Begegnung mit der zeitgenössischen Kunst und bietet durch den kuratorischen Blick des Künstlers einen unmittelbaren Zugang.
Zugleich würdigt die Ausstellung das lange Wirken Urs Lüthis an der Kunsthochschule in Kassel und ermöglicht einen facettenreichen Blick auf die künstlerischen Positionen, die daraus hervorgegangen sind.
Urs Lüthis Arbeiten werden in der Galerie Coucou, Werner-Hilpert-Str. 8, 34117 Kassel gezeigt*. Im Kasseler Kunstverein sind die Positionen 62 seiner ehemaligen Student/innen und Meisterschüler/innen zu sehen.

Die Ausstellung läuft unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Bertram Hilgen und ist in Zusammenarbeit der Galerie Coucou mit dem Kasseler Kunstverein und dem Kulturamt der Stadt Kassel entstanden.

Unterstütz durch:
Kunsthochschule Kassel, Kasseler Dokumentarfilm– und Videofest, Kasseler Atelierrundgang, 387, Tokonoma e.V.

Einsamkeit akzeptieren

Art is the acceptance of solitude
You express your solitude by being an artist
if you can
if you have it in you

Kunst heißt die Einsamkeit zu akzeptieren | Man zeigt seine Einsamkeit durch das Künstlersein | wenn man das kann | wenn man das in sich hat

Louise Bourgeois 1994

Poesiefestival in der Akademie der Künste, Berlin

Die von Renate Kühn initiierte, zeichnerische Verarbeitungen des Satzes »Tino ist im Garten und sieht eine Orange« aus Oskar Pastiors Gedicht “Die Tafelmusik”, wird während des Poesiefestivals Berlin in der Akademie der Künste gezeigt. Die Ausstellung, zu der auch ich eine Zeichnung angefertigt habe, war im Januar bereits unter dem Titel “TINO: SatzZeichnungen” im Kasseler Kunsttempel zu sehen und bietet einen spannenden Einblick in die unterschiedlichen Herangehensweisen von über 40 Künstlerinnen und Künstlern bei der Verbildlichung von Poesie.

poesiefestival berlin
Kling und Pastior: Text – Stimme – Bild
Akademie der Künste Berlin, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
Eröffnung: 5. Juni, 17 Uhr
6. 6. – 13. 6. 2014